Baustelle hier wird noch gearbeitet!

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Der Tenere-Michel

Natürlich. Wir müssen zugeben, wir sind weit davon entfernt als große Motorradreisende in die Geschichte einzugehen. Gerne lesen wir die Bücher und lauschen den Vorträgen der Reiseprofis.  Dennoch sind unsere Reisen mehr als mal eben zu irdendeinem Motorradtreffpunkt zum Eis essen zu fahren.

Skandinavien im Allgemeinen und meiner Meinung nach Norwegen im Besonderen bietet gerade für uns Feierabenteurer die richtige Landschaft um etwas zu erleben, zu sehen und zu staunen, eben unser Mopetisten-Abenteuer zu bestehen.
 
Schon die Vorbereitung einer solchen Tour ist abenteuerlich für uns. Alleine vier erwachsene Männer, ok -vier fast erwachsene Männer zeitlich unter einen Hut zu bekommen, ist normalerweise ein aussichtsloses Unterfangen. Familie, Arbeit und und und, man kennt das ja und dann gleich eine Woche oder länger, eigentlich nicht machbar. Aber wenn es um unsere Tour nach Norwegen geht, ändern sich  auf wundersame Weise wichtige Termine, die Prioritäten verschieben sich und alle vier Abenteurer haben sehr schnell einen gemeinsamen Termin. 
 
DIE NORGETOUR.
 
Was dann folgt ist harte Arbeit und erfordert den ganzen Mopetisten. Meetings um Ziele und Routen zu besprechen werden zu einem Event mit Grill und einem guten Glas Whisky oder Rum.
(Sollten böse Zungen behaupten, dass unsere Vorbereitungstreffen ungewöhnlich häufig und die Zahl der getrunkenen Gläser deutlich höher wären, ist das nur üble Nachrede und entspricht sicherlich nicht der Realität.)
Die Motorräder müssen gewartet werden, Zubehör und Equipment muss angeschafft werden und dann natürlich immer wieder die wichtigen Meetings zur Vorbereitung.
 
TAG 1 der Reise
 
Der erste Tag der Reise war für Holger und Tom schon Freitag der 14.06.2013. Da Holger schon von Hamburg aus kam und  er sonst mitten in der Nacht hätte seine Reise beginnen müssen fuhren Tom und er schon vor und übernachteten in Dänemark um sich dann pünktlich mit uns bei der Fähre in Hirtshals zu treffen.
 
 
 
  

Strecke des 1. Tages

Die Tour durch Dänemark ist für uns zwar nur ein Transit, aber auch hier gibt es schöne Strecken. Eigentlich müsste man sich mehr Zeit dafür nehmen, aber wir fahren ja des Öfteren unsere Tagestouren hier und können dabei Dänemark erfahren
.
 
 
 
 
Route 2.437.656 - powered by www.mopedmap.net

Wenzel und ich sind dann Samstagmorgen um 06:00 Uhr von Tarp aus aufgebrochen. Die Maschinen waren am Vorabend gepackt und wir konnten bei gutem Wetter ohne Verzögerung losfahren.

 
 
Wenzel auf seiner Kawasaki Versys und ich
mit meiner geliebten und in der Vorwoche
wieder frisch zusammengebauten Super Tenere.
Ich hatte noch einige Modifikationen vorgenommen.
Unter anderem einen neuen Sportkrümmer und einen
Sportauspuff.

 

 

 

 

 

Nach kurzem Tankstopp und einer kleinen Pause sind wir dann bis Hirtshals durchgefahren.
Das allein hat schon sehr viel Spaß gemacht.

 

 

 

In Hirtshals angekommen warteten wir aus die zwei fehlenden Mopetisten und auf die Fähre. Glücklicherweise kamen beide pünktlich, die fehlenden Mopetisten Holger und Tom und dann die Fähre.
 
Wie man sieht hatten wir
ausreichend Gepäck dabei.
Nochmals zur Erinnerung,
die Reise sollte 10 Tage,
nicht 10 Wochen dauern.

 

Auf der Fähre eingecheckt, muss man die Maschinen selbstständig verzurren. Beim ersten Mal ist man noch total unsicher, aber jetzt, als Norwegenprofis, sind wir nach Abstellen der Maschine direkt zu den Spanngurten gegangen und haben unsere Reisegefährte fachmännisch verzurrt.
In der Regel reicht ein Gurt, den man am Motorrad, an der gegenüberliegenden Seite des Seitenständers befestigt und dann über den Sattel auf der anderen Seite in den
am Boden vorge-sehenen Ösen verzurrt. Den Gurt der auf dem Bild zu sehen ist, habe ich zusätzlich gezogen um den Seitenständer zu entlasten. Sitzt bombenfest, da wackelt nichts.
 
 
Die Zeit auf der Fähre haben wir dann sinnvoll genutzt, waren wir doch schon seit 06:00 Uhr unterwegs und hatten Dänemark durchquert.
 
 
 
 
Angekommen in Kristiansand, Norwegen, sind wir so ca. um 15:00 Uhr, wie geplant. Auch das Entladen verlief absolut reibungslos, obwohl ich bei einigen Autofahrern, die neben uns standen, beim ausrangieren Schweiß auf der Stirn gesehen habe. Es geht schon recht rau zu an Bord.
Runter von der Fähre direkt auf die Reichsstraße 9 Richtung Campingplatz Haukeligrend.
Hier gibt es rechts und links schon sehr viel Schönes zu sehen. Die Regenpelle hatten wir auf halber Strecke zur Vorsicht angezogen. Und??
Ja es klappt mit den Regenanzügen, es hat  nicht geregnet.
Gegen Abend sind wir dann in Haukeligrend angekommen.
 
 
Dort haben wir wie geplant auf unserem "Stammplatz" eine Hütte genommen. Bei 4 Personen ist das noch ganz erschwinglich. Eine Hütte für uns kostet in der Regel zwischen 80€ und 120€. Es sind auch fast immer Töpfe, Pfannen und ein kleiner Herd vorhanden.
 
Der erste Tag war schon geschafft.
 
 
 
 
 
 
TAG 2 der Reise
 
 
 
 
 
Am nächsten Morgen, wir hatten sehr gut geschlafen und nach ausgiebigem Frühstück, darauf legen wir Wert,  sind wir dann Richtung Odda (Sørfjorden) aufgebrochen, vorbei am Hardangerfjord bis Aurland.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Route 2.446.268 - powered by www.mopedmap.net
 
Einigen ist der Hardangerfjord als der "König der Fjorde" bekannt. Blühende Obstplantagen im Frühjahr, die Hardangervidda, senkrecht abfallende Felswände und die zahlreichen Seitenarme bieten ein vielfältiges Bild.Es ist gerade im Frühjahr, wenn auf den Bergen ringsum noch Schnee liegt und am Hardanger- und Sørfjorden tausende von Obstbäumen in voller Blüte stehen, für uns Motorradabenteurer ein großartiger Anblick. 
Am Sørfjorden einem Nebenarm des Hardangerfjord stehen dann Apfel-, Birnen-, Pflaumen und Kirschbäume in ihrer vollen Blütenpracht.
Und natürlich, wir haben bei den Zwillingswasserfällen (Latefossen, Gesamthöhe 165m) halt gemacht. Wie auch schon auf den vorherigen Fahrten sind wir beeindruckt.
 
Ich gestehe, meine
Norwegenmütze ,
habe ich hier im
Souvenirshop
gekauft.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dann weiter am Folgefonna vorbei, einem Gletscher in der norwegischen Region Hardanger.
Er ist mit 214 km² der drittgrößte Gletscher Norwegens.
Weiter zur superkargen Gebirgshochebene Hardanger  Vidda (hierauf lagen bis vor 12000 Jahren 3 km Eis). Linker Hand der Gletscher Hardangerjökulen (Gewaltiger Rest der einstigen Eiswüste).
 
 
Immer wenn wir hoch auf einer Anhöhe waren, haben wir die Berge und Täler gesehen die wir durchquert hatten und die Strecken die vor uns lagen. Mir ging es immer so, dass ich das Gefühl hatte, mehr Eindrücke zu erleben, als normalerweise an einem Tag möglich sind. Ein irres Gefühl.
 
Diese Spiegelung des Sees ist
immer wieder beeindruckend
 
Schließlich erreichen wir den Wintersportort Geilo. Hier haben wir aufgetankt und eingekauft.
Hinter Geilo fahren wir weiter auf der 7 und dann links nach oben ab auf die 50.
Richtung Aurland am Aurlandsfjord. Als wir in diese Richtung fahren krächzte ich immer wieder AUENLAAAND, wie im Herr der Ringe, in meinen Helm und irgendwie ist es hier wie im Auenland.
 
 
 
 
 
Dort haben wir dann eine Hütte an einem Wildbach bezogen. Wie gewohnt haben wir uns einen schönen Abend mit prima Essen und dem einem oder anderem Gläschen Rum gegønnt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TAG 3 der Reise
 
Und es begann ein neuer Tag, natürlich mit einem ausgiebigen Frühstück. Wie es sich gehört, wollten wir uns stärken, damit wir die ganzen Eindrücke die noch auf ein einstürzen, verarbeiten können.

 

 

 

 

 

 

 
 

 

Noch schnell ein Abschiedsfoto von der Hütte. Da die Hütten auf uns immer den Eindruck erwecken, sie wäre geradewegs einer Goldgräberstadt im wilden Westen entsprungen, haben wir uns überlegt auf den Gruppenfotos immer wie Goldgräber zu jener Zeit zu gucken.

 

 

 

 

 

 

 

 
TAG 4 der Reise
Der nächste Tag, die Fahrt zum Gletscher. Es beginnt mit einem guten Frühstück, wie gesadt.....
das ist und wichtig!!
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TAG 5 der Reise
Ein weiterer Tag am Nirgardsbreen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TAG 6 der Reise
 
Wikipedia sagt:
Jotunheimen ist das höchste Gebirge Norwegens und Skandinaviens.
Der Name bedeutet übersetzt „Heim der Riesen“. Er wurde 1862 von dem Dichter Aasmund Olavsson Vinje geprägt, inspiriert durch die nordische Mythologie (siehe auch Jötunheim) und die wilde Landschaft der Gegend.
Jotunheimen ist der höchste Teil der Skanden und liegt zwischen dem Sognefjord im Westen und Valdres im Osten und somit in den Fylken Sogn og Fjordane und Oppland. Das Gebiet umfasst insgesamt eine Fläche von rund 3500 km².
 
 
Jotunenheimen ist ein Erlebnis. Der Wechsel der Landschaft, der Wechsel zwischen zwischen den Jahreszeiten, je nach Höhenlage ist ein einmaliges Erlebnis.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TAG 7 der Reise
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TAG 8 der Reise
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 


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